Schönberg | 14.04.2014 | 09:11 Uhr
Größtes reinrassiges Z3-Roadster-Treffen zum fünften Mal in Schönberg
Heuer reichte der Marktplatz nicht mehr, um alle "Zettis" in Formation aufzunehmen. Über Luitpoldplatz und bis in den unteren Markt stand die "Oben-ohne-Kolonne" aus 100 Roadstern, die Schönberg zur Z3-Hauptstadt machten. − Foto: Haydn
Er ist Kult, obwohl er auch immer noch ein "Alltagsauto" ist. Der Z3-Roadster von BMW ist immer noch jung genug, um auch günstig zu haben zu sein, und doch so heiß geliebt, dass die Fahrer sich zu einer eingeschworenen Fangemeinde entwickelt haben. Heuer gab es in Schönberg ein kleines Jubiläum. Das fünfte Mal traf man sich hier auf Einladung des Süd-Ost-Stammtisches und des Hotels Antoniushof, um sich bis zu drei Tage lang den Bayerwaldwind um die Nase wehen zu lassen und die Kurven unter breiten Pneus zu durchcruisen.
Am Sonntag Nachmittag gab es dann auch strahlenden Sonnenschein, als die traditionelle Segnung am Marktplatz anstand. Bürgermeister Peter Siegert wurde vorsichtshalber schon mal zum Z3-Ehrenbürgermeister gekürt, nachdem er ja seinen Posten als Rathauschef demnächst abgibt. Um die besondere Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen, überraschte er die "Zettis" aber auch umgekehrt, indem er den Markt Schönberg zur "Z3-Hauptstadt" erklärte, in der sie auch die nächsten Jahre und mit neuem Bürgermeister herzlich willkommen seien. Anschließend verströmte Pfarrer Michael Bauer wieder eine gute Dosis Weihrauch in die Bond-Bayern aus Amerika, die aber auch selbst zumeist mit vorsichtigen Fahrern gesegnet sind. Man will ja noch lange was von seinem Roadster haben. Immerhin zu Klassikertreffen kann man schon fahren. Youngtimerehren winken und bis zum Oldie ist es auch schon nicht mehr ewig. hpd