Nachdem wir wieder Zuhause angekommen sind ein rießen Lob an Toni, der trotz des merkwürdigem Reviergehabes der Eingeborenen dieses Landes sich als hervorragender Scout erwies.
Pünktlich um 9.00 trafen wir im Etap Hotel in Colmar ein um die Tourmitglieder kennen zu lernen und ein typisch Französisches Frühstück im Hotel zu genießen. Unser erster Eindruck der Forenmitglieder bestätigte sich auch über die gesamte Tour. Z3-Roadster Forum Mitglieder sind sympathische und aufgeschlossene Menschen, wir fühlten uns richtig wohl, über das Frühstück im Hotel (€5.- p.P.) schweige ich mich jetzt mal aus.
Bei Sommerhaften Temperaturen zwischen 21 – 28 Grad und strahlendem Sonnenschein entschädigte uns die Landschaft und die schöne Strecke für das mehr als äußerst garstige Verhalten der Franzosen. Ein Erlebnis wird in die Geschichte eingehen, als wir durch ein kleines Dorf fuhren und 5 Rentner mit erhobenen Händen zum bremsen zwangen (so den Konvoi) auseinander gerissen wurde und dann unter Drohgebärden die Strasse überquerten. Ziemlich eigenartig auch, dass wir von einigen auch schon mal mit dem Mittelfinger gegrüßt wurden, Wir namens mit einem Lächeln und ich werde meinen Arzt nächstes Mal nach dem Namen dieser Krankheit fragen. Auch wurde unsere Tour immer wieder dadurch gestört, dann einige dieser merkwürdigen Galliern den Konvoi überholten und sich dazwischen drängelten. Auch hatten wir das Pech, dass die gesamte Bevölkerung an einem Radrennen quer durch die Vogesen teilnahm, und sich hunderte von kleinen Galliern mit ihren Drahteseln der Berg hinauf quälten. Lustig anzusehen, wie Radsportler ohne Doping aussehen (lach)
Die Landschaft in den Vogesen ist für unseren ZZZ wie geschaffen, wir erlebten Kehren, Wenden, Serpentinen und atemberaubende Aussichten.
Erstes Etappenziel: La Schlucht
Hier macht die Auffahrt richtig Spaß, allerdings nicht nur uns und dadurch wird der Konvoi oft gestört. Oben angekommen hunderte von Bikern oder exotische Rallye Autos.
Zweites Etappenziel war Le Ballon,
der größte Berg der Vogesen ca. 1400 m hier war die Auffahrt fantastisch, tolle Serpentinen und Klasse Panorama, so macht Roadster fahren Spaß. Auf dem Gipfel dann die übliche Bike/Touri Abzocke. Mittagessen, eine Katastrophe, labbrige Spagetti oder Flammenkucken aus der Packung im Backofen aufgewärmt,
Dritte Etappe Colmar
Bergab durch alte Dörfer, vorbei an grimmigen Franzosen und über Strassenwellen die zur Verkehrsberuhigung dienen..
Fazit:
Eine tolle Tour super schöne Landschaft, Roadster Gelände
- Gastfreundschaft
- Essen (vergesst alles was in Mythen über die französische Küche berichtet wird auf jedem Bahnhof in Deutschland isst man besser!)
- Abzocke bei speisen und Getränken
- Rücksichtslose Fahrweise
- Ungarstige Franzosen
- Straßenzustand
+ Landschaft
+ Panorama
+ Kurfen, Wenden, Kehren