Quo Vadis Oldtimer?

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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon FinZ3 » 28.01.2020 16:45

man darf nicht ausser acht lassen das Deutschland laut letzten Studien riesige Mengen an Kobald/Lithium verfügt. Von daher ist es doch klar warum wir in diese Richtung gehen. Kohleabbau weg, Kobalt-Abbau und Lithium-Abbau dazu. Ich meine es ist das Erzgebirge.

So und wenn man dann den Abbau zu vernünftigen und Umweltgerechten Bedingungen schafft, dann ist es für die Luft nunmal besser.
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon der_Thomas » 28.01.2020 17:55

Tatsächlich, das wusste ich auch noch nicht.
https://www.focus.de/finanzen/news/lithium-abbau-im-erzgebirge-liegt-ein-milliarden-schatz-doch-das-lithium-maerchen-ist-in-gefahr_id_10791542.html

ABER: Solange das Lithium nicht freiwillig von selbst aus dem Boden kommt, wird das kompliziert.
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich irgendwelche Abbaustellen (egal ob Tagebauten oder Minen) im Erzgebirge einrichten lassen, ohne dass sich wieder Bekloppten irgendwo anketten, Steine werfen, auf Bäume klettern und von da mit ihren Fäkalien um sich werfen oder oder oder.
Eine vernünftige, faktenbasierte Diskussion erwarte ich da jedenfalls nicht... .

Gruß,
Thomas
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon 325i vfl » 28.01.2020 19:18

Das Lithium bauen für mich die Kinder in Südamerika ab, damit ich dann mit meinem auf E-Antrieb umgebauten Zetti am Sonntag, klimaneutral in der Großstadt zur Eisdiele fahren kann.
Ich sehe da keinen Wertverfall vom Z3.
So geht es doch, oder habe ich einen Denkfehler? :mrgreen:
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon FinZ3 » 29.01.2020 11:36

das Abbau wird subventioniert und schon haben unsere Autohersteller den Rohstoff vor der Haustüre genauso wie Elon Musk.
Wenn wir das nicht als Chance sehen und nutzen weiss ich es auch nicht mehr. Damit wird Deutschland auch weiterhin Autoland bleiben.

Man kann ja nunmal nicht unendlich für die breite Beförderung an einer 150 Jahre alten Technologie festhalten. Als die Smartphones kamen gab es auch einen Aufschrei, wieviele nutzen nun eines......

Nutzen wir den Verbrenner doch dann einfach wozu er mal angedacht war und zwar als Spielzeug/Hobby.

Und das einige Industriezweige wegfallen sehe ich auch optimitisch, man muss halt mit dem Strom schwimmen, wer sagt denn nicht das man sich später mit der Regeneration von E-Motoren beschäftigt oder Akkus. Da wird es genug Arbeit geben.

Sagt der, der da optimistisch in die Zukunft blickt 8) :thumpsup: :banana:
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon HelmutHD83 » 29.01.2020 14:31

Servus,
Ich seh das eher entspannt und wie bei den Parkgebühren. Wer meine Kohle als Kunde haben möchte, der sollte sich auch nach meinen Wünschen richten. Parkgebühren sind bei mir generell so ein Thema. Ich fahre auch auf Ausflügen bevorzugt nur an Lokations, bei denen das Parken kostenlos ist.
So werde ich es auch mit meinen "Oldtimern" halten. Wenn mich jemend "stressen" will fahr ich halt einfach woanders hin. Es gibt genügend schöne Städte, die eine Tour wert sind und die anderen neja dann hab ich die halt nicht bescuht. So what!
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon OldsCool » 29.01.2020 15:05

Ich glaube dass sich die Leute viel zu sehr von den Medien beeindrucken lassen. Da werden die Ökos gehypt, als wäre das jetzt der allgemeine Trend. Wenn ich mich mit Leuten persönlich unterhalte, sind davon mindestens 95% eher der "allgemeinen" Meinung, dass das alles Quatsch ist mit den E-Autos usw...
Das wissen auch die Politiker, oder warum passiert da so wenig in Sachen Umweltschutz?
Warum wohl richten die Städte Umweltzonen ein und sperren Autos aus? Garantiert nicht aus "Umweltschutzgründen"... da stehen halt enorme Strafzahlungen an, wenn die Grenzwerte zu oft überschritten werden. Das muss man abwägen gegen die Verluste, die man macht weil man potentielle Konsumenten aussperrt. Dieses Problem haben Kleinstädte aber garnicht. Aus welchem Grund sollten die also "nachziehen", und zahlungswillige Konsumenten aussperren und vergraulen, den ohnehin geplagten Einzelhandel weiter schwächen usw.?

Das ist alles viel zu viel Panikmache... Solange Holland nicht unter Wasser steht und die alle ihre Wohnwagen bei uns parken müssen, passiert nix, keine Sorge. Da ist doch Verlass auf die deutsche Tugend "Trägheit".

Gruß Steffen
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon Frankiez » 30.01.2020 12:12

Mich beschäftigt weniger die Frage wo wir künftig fahren wollen (Roadster gehören auf die Landstraße und nicht in die Stadt), sondern vielmehr wie kommen wir wenn wir in der Stadt leben hin und zurück mit unseren Verbrennern wenn die Städte gesperrt sind. Wird es riesige Garagen außerhalb des Stadkerns geben und man fährt mit Bus und Bahn zu seinem Auto? Meine Vorstellungskraft kollidiert da mit dem Machbaren.
Eine Zwangsenteignung eines so emotionalen Kulturguts wie dem Auto kann ich mir ebenfalls kaum vorstellen.
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon Graf Zahl » 30.01.2020 13:32

Frankiez hat geschrieben: ....wie kommen wir wenn wir in der Stadt leben hin und zurück mit unseren Verbrennern wenn die Städte gesperrt sind... Meine Vorstellungskraft kollidiert da mit dem Machbaren...


Dem weitverbreiteten deutschen Hang zum pessimistischen Überdramatisieren halte ich entgegen: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Gesperrte Städte:
Die eine oder andere "alte" Abgasnorm wird wohl aus den Umweltzonen ausgesperrt werden, aber ganze Stadtgebiete werden in den nächsten 20 Jahren für Verbrenner nicht gesperrt werden. Weil es an dem Mach- und Zumutbaren scheitern wird.

Das Machbare:
Da können Fundi-Grüne, Umweltaktivisten & Co. noch soviel übertreiben und einreden wollen, 90% der Leute sehen auch ohne diese Bevormundung recht gut, was machbar ist, was nicht, was verhältnismäßig ist, was nicht und stimmen demnach mit den Füßen ab. Heute sind die 90% noch still, bei zunehmendem Aktivistenterror wird sich das jedoch ändern. Dann werden die, sogar Teile der Grünen, sehr laut sagen: Jetzt reichts aber mal!
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon PeterKro » 30.01.2020 15:59

Hallo,

zunehmender Aktivistenterror


okay, die Formulierung erscheint mir jetzt auch etwas übermotorisiert.

So richtig viel ist durch FFF und Co. zumindest in der Praxis ja noch nicht passiert. Von Fahrverboten / Deutscher Umwelthilfe hört man derzeit wenig,
die Offensive der E-Mobile klemmt auch irgendwie (gibt wohl Probleme der Hersteller beim Roll-out), das Tempolimit auf den AB kommt nur gelegentlich aus der Mottenkiste heraus.

Okay, die Stimmung zum Thema Automobile und die Lage bei einigen Herstellern / Zuliefern sind eher defensiv geprägt, das ist so.

Ich glaube aber trotzdem, dass da in den nächsten Jahren noch Herausforderungen für uns Petrol Heads kommen werden.
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Re: Quo Vadis Oldtimer?

Beitragvon VauZwei » 30.01.2020 21:19

Es wurde auch mal ein Benzinpreis von 5,- Mark gefordert von einer gewissen Couleur von Politikern. Ebenso gab es einen Smog-Alarm und eine Smog Plakette. Alle 10 Jahre habe ich ein deja vus was die Hyperei solcher Themen angeht und alle 10-20 Jahre hat gefühlt die Hälfte der Bevölkerung Geschichts-Alzheimer...aber heutezutage scheint jeder dritte ein Scooter, allerdings auf moralischer Mission zu sein ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=LZq-cQ7sSLQ
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