Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon ChrisCross » 17.08.2015 11:54

Moin :D

Interessant zu lesen. :thumpsup:
Spiegelt auch meine Meinung wieder. Ich denke ebenso, dass mit zunehmender Technik im Auto und Hochrüstung von kleinen Motoren der Verschleiß und das Risiko von vermehrten Defekten und Schäden deutlich zunimmt. Ist doch auch logisch, oder? Viele kleine Helferlein (wenn überhaupt notwendig) führen zu vielen kleinen Baustellen, wenig Schnickschnack bedeuten weniger was kaputt gehen kann. :wink: Und mal ehrlich, heute bekommt man über 200 PS aus einem 1.4 L Motor. Mein erstes Auto hatte auch 1.4L Hubraum... mit 60 PS :roll: :mrgreen: Und da die Turbotechnik ja nunmal auch etwas anfällig ist und viele Käufer diese hohe Leistung auch ausreizen werden, sind Motorschäden doch schon vorprogrammiert.
Mein Z3 2.2i hat jetzt 230.000 km runter und vom Motor her noch keine übermäßig großen Reparaturen. Thermostat, Sensoren (NWS etc.), Dichtungen, jetzt bald die Doppel-VANOS mit neuen Dichtringen ersetzen... nix besonderes! 170 PS aus einem kleinen Sixpac sind ja auch ein sehr gesundes Verhältnis. Und auch sonst brauch ich kein elektrisches Verdeck, keinen BC, kein festeingebautes Navi, keine 5 Millionen Sensoren im Innenraum, die mir das Fahrgefühl eines Roadsters nehmen würden etc. ...bin damt zufrieden was ich habe! :2thumpsup:
Bei meinem 79er Ford Granada 2.3 V6 mit 114 PS (echt jetzt! :mrgreen: ) sieht das ganze sogar noch harmonischer aus :D Obwohl die Servolenkung bei so einem Auto schon n cooles Extra darstellt. Da hat sich der Käufer damals konzentriert :mrgreen: :thumpsup: Ansonsten feinste einfachste Technik mit sehr vielen Möglichkeiten zum Selbermachen.

Gruß Chris :sunny:
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon Jacky777 » 19.08.2015 13:00

ralfistmeinbruder hat geschrieben:Im Augenblick ist ja der VAG Konzern wegen sterbender Motoren in der Kritik(TSI Steuerketten,Ölverbrauch beim 1.8). Hier ist wohl hauptsächlich der Kostendruck gegenüber den Zulieferern der Grund.
Man schaue sich aber einfach mal die Literleistung des M52B28 gegenüber den Turbos,aber auch gegenüber den letzten Saugern an. Der Boxster hat eine Literleistung von 100ps/l gegenüber 70ps/l beim M52. Da die höhere Literleistung fast ausschließlich über die Drehzahl erreicht mit entsprechend höherem Verschleiß. Bei den Turbos kommen dann noch die Probleme durch die Turbohitze und die notwendige Steuerung hinzu.
Ich bin generell der Meinung,dass die Autos der 90er Jahre die Langlebigsten sind. Zu dieser Zeit waren die Rostprobleme der 70er Jahre endgültig unter Kontrolle(von Mercedes mal abgesehen :mrgreen: :pssst: ),die Motorentechnik bezüglich der Toleranzen im Griff und die Ingenieure standen meist noch vor den Designern und Kontrollern. Man glaubte noch daran durch ein Qualitätsimage Marktanteile erobern zu können und baute dementsprechend Langzeitqualität. Mittlerweile hat man in den Zentralen erkannt,dass zu lange Haltbarkeit den Verkauf von Neuwagen hemmt und Produktionsphilosophien dementsprechend angepasst. :pssst:


Sehe das genauso. Schon mein Dad, seines Zeichens Schrauber, sprach in den Ende70iger/80iger von "hochverdichteten Besenkammern". Sicher sind "mehr-Hubraum-Motoren" auch unempfindlicher und draufgesetzte Turbos steigern die Problematik.

Klar macht der Turbo Spaß, aber die Lebensdauer wird wohl nicht so arg lang sein.

Leute, ich glaube, dass auch das Thema E10 nicht außer Acht gegeben werden darf. Zwar versicherte ja jeder Hersteller "könnt ihr problemlos tanken" - ich glaube denen das nicht! Unsere Motoren wurden in einer Zeit entwickelt, in der jeder Ingenieur einen, der gesagt hätte, so einen Bio-Treibstoff beimischen zu wollen, aus der Werkstatt gejagt hätte.

Geiz ist geil. Kenne einige, die auch in ältere Fahrzeuge diesen Wahnsinn reintanken - weils billiger ist -`
ich jedenfalls nicht und bin letztlich super böse geworden, weil an der Tanke 2 mal E10 - aber kein super Plus war :roll:
Meines Erachtens gab es diese "Freigaben" auf politischen Druck hin. Das war in der Phase, als Merkel alle deutschen Autobauer schalt, weil sie ja keine Elektroautos entwickelten...wäre dann schon blöd gekommen, wenn sie auch noch gegen E10 geredet hätten, oder?

Die viele Elektronik gefällt mir in modernen Autos auch nicht. Gut der Mini hat den Kram ja, aber ich kann auch super gut ohne im ZZZ leben :mrgreen:

LG Jacky
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon Marc Z3 » 19.08.2015 20:51

Hallo,

zu dem Thema will ich auch was sagen.....ich komme ja eigentlich aus dem VAG-Konzern....vom Scirocco II (1,8 - 112 PS) über den Golf II (1,6 - 60 PS TD) über den Golf III (1,9 - 90 PS TDI) bis zu meinem aktuellen Audi A3 (2.0 TDI - 140 PS). All diese Fahrzeuge haben mich bis heute absolut überzeugt - jeden davon würde ich mir (zu seiner Zeit natürlich) wieder kaufen. Das einzige was ich immer tauschen musste war das Thermostat und 1-3 Radlager. Könnte also deutlich schlimmer kommen.

Statistik:

- Scorocco II - keine nennenswerten Vorkommnisse - Panikverkauf damals wegen "ohne Kat nicht mehr in Großstädte" - bereue ich bis heute...
- Golf II - 220 000 km - Auffahrunfall von "hinten" - Totalschaden - Motor und Karosserie einwandfei - kein Rost - keine Pannen....alles einwandfrei
- Golf III - 280 000 km - keine besonderen Vorkommnisse - kein Öl gefressen - Motor und Antrieb einwandfei - leider hatte VW bei dieser Baureihe keine hochwertigen Bleche/Metall und deren Verarbeitung...ansonten lasse ich auch über diesen Wagen nichts kommen....
- aktuell: Audi A3 - bisher 139 000 km - nicht einmal liegen geblieben oder nicht angesprungen - Verarbeitung einwandfrei und Rost daher echt kein Problem - also einfach kein Thema....

Ich habe mir angeeingnet, dass ich beim Benutzen der Fahrzeuge ein paar einfache Regeln beachte - diese aber recht konsequent. Ich fahre die Motoren immer erst warm - mind. 10 Min. bevor ich beim Diesel über 2000 U/Min. gehe und beim jetzigen Z3 nicht über 2500 U/Min. Macht mir nichts aus - ich gehe sogar soweit, dass ich im Winter die Heizung auslasse, damit der Motor schneller warm läuft - ich kann mir ja ne Jacke anziehen. Kostet nicht soviel wie ein möglichker Motorschaden....:-) - Motoren mit Turbo benötigen auch ne spezielle Handhabung - sprich Warmfahren und Kaltfahren...

Zudem bekommen die Motoren immer das beste Öl....beim Audi z.B. bekommt er das Long-Life-Öl aber dennoch alle 15 000 km - Ölwechsel mache ich seit ich denken kann ohnehin selbst und ich kauf das Öl online - somit kostet es mich gerade mal die Hälfte (wenn überhaupt) was eine Werkstatt verlangt aber mit dem besseren Öl.

Kupplung: Ich habe noch nie bei einem meiner Wägen eine neue Kupplung benötigt - warum...?? - weil ich immer bei nem Halt (ob Ampel - Stau etc.) den Gang raus nehme. Andere stehen immer auf der Kupplung und die wenigsten trennen zu 100%. Somit muss ich mich nicht wundern wenn die über die Zeit "runter schleift" - aber man nimmt das heute als normal und notwendig hin - sehe ich anders.

Wenn ich mal bei jemandem mit fahre schüttel ich meist innerlich mit dem Kopf. Kaum läuft der Motor ein paar Umdrehungen dann wird ordentlich auf´s Gas getreten - Vollgas nach zwei Minuten zur Autobahn etc. ist eigentlich die Norm.

Dann kommt der Faktor - "Alles wird mehr an die Grenzen des Machbaren und der Materialien entwickelt" (so nenne ich es mal) - hinzu und es wird aber alles recht stiefmütterlich behandelt. Dann muss man sich nicht wundern, wenn dann die "Grenze des Möglichen" überschritten ist. Halb so große Motoren, die das Doppelte leisten wie Motoren die vor zwanzig Jahren noch doppelt so groß waren, aber die Hälfte an Leistung boten werden getreten ohne Wenn und Aber. Naja...

Mein persönliches Fazit: Die ganzen modernen und bis auf den aktuellen Stand der Technik ausgereizten Motoren können (könnten) funktionieren, wenn man ein paar Regeln einhalten würde bzw. diese überhaupt kennt. Aber wer will sich damit schon auseinander setzen. Ich hab mit ein 30 000 Euro-Auto gekauft - das hat einfach zu halten bzw. ist ein Leasing-Wagen, der eh in 3 Jahren wieder weiter kommt und dann ist mir alles egal, was der Nachfolger für Ärger hat.
Zudem überreizen sich die Hersteller mit noch kleineren Motoren und das kann ab einem gewissen Punkt auch nicht gut gehen. Es gibt wie bei allen Dingen eine Kurve, die bis zu ihrer Spitze Verbesserungen bringt und ab da wieder abfällt. Werden die Jahre bringen - mal sehen ob der Comsumer oder der Käufer die Oberhand behält.....;-)

Gruß
Marc
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon Stö » 20.08.2015 05:42

Hi Marc,
wie heißt es so schön in unseren sämtliche TV Talkshowsendungen: "da bin ich zu 100 % bei Ihnen".
Soll heißen, das ich das genauso sehe und stets bestrebt bin, motorschonend zu fahren,
Nebenbei gesagt: zu untertouriges Fahren ist auch kontraproduktiv.
Auf das richtige Feeling kommt s halt an.
Fängt ja schon bei der wöchentlichen (je nach Fahrleistung) Kontrolle des Ölstands an. Interessant wär auch mal ne Umfrage, wieviel Fahrzeuglenker denn mal hin und wieder während ner Langstrecke Blickkontakt mit den vorhandenen Warnlämpchen halten :wink:
Im Zeitalter der Technik ist dies zugegeben (durch Akkustiksignale und Wahren Lichtorgeln) noch einfacher geworden.
Hatte auch noch nie nen Motorschaden und hab den pfleglichen Umgang auch früh gelernt.
Sonst hätte mein alter Einzylindermotor Dampfhammer (XT 500 mit bis jetzt 86000 Km) wohl nicht solange durchgehalten :2thumpsup: :mrgreen:
Gruß
Der Stö
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon Swissbuggy » 21.08.2015 14:33

So, So
Nun können wir mal schauen wer "hellseherische" Fähigkeiten hatte und wer restlos "technikgläubig" war. :pssst:
BMW mit 3 Zylinder Motoren

Gruss Dani
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon norbertzzz » 21.08.2015 18:26

Hallo,
jetzt möchte ich auch einmal mein unwesentliches Wissen hinsichtlich der reduzierten Zylinderzahlen der neuen Motoren kundtun, die nun bei fast allen Herstellern eingesetzt werden. :pssst:
Die Industrie hat in den letzten Jahren sehr viel Geld in die Hand genommen um eben zeitgemäße und wirtschaftliche Motoren zu entwickeln. Insbesondere die guten BMW Motoren, hier sind die 6-Zylinder besonders herausragend in bezug auf Drehmoment und Leistung genannt, tritt im Laufe der Zeit eben das berühmte Altern ein, können nicht über mehr als zwanzig Jahre mit den sog. TÜ im Fahrzeug Verwendung finden. Dafür ist der sogenannte Fortschritt nicht aufzuhalten. Wenn es keinen entwicklerischen Fortschritt (siehe Carl Benz) geben würde, säßen wir heute noch auf Pferden und die Straßen wären ca. 1,80 hoch mit Pferdeschei :pssst: !! Gut, der CO² Anteil der Luft wäre geringer.
Wir müssen uns damit abfinden, das eben dieser Fortschritt, der unser Leben neben sehr vielen anderen Dingen verändert, auch solche profanen Dinge wie ein simpler Motor beinhaltet :bmw: :mrgreen: .
Das Problem der Lebensdauer hat aber wie immer der Nutzer in der Hand. Wir (das heißt-wir Kunden) wollen eben z. B. bei kleineren Motoren, 3 statt 4-Zylinder mindestens die gleichen Leistungsbedingungen (Drehmoment/Drehmomentverlauf; mehr Leistung kW; geringerer Verbrauch, etc.) sowie auch noch die Laufruhe und die Haltbarkeit, ebenso geringere Kosten im Unterhalt! :wink:
Das sind natürlich alles Aufgaben an die Ingenieure, die heute schon für übermorgen denken und entwickeln. Das nebenbei auch die Ergebnisse der Forschung der verwendeten Materialien eine große Rolle mitspielt, sollte in Betracht gezogen werden.
Ja, und dann kommt der Kaufmann im Unternehmen, der die wirtschaftlichen Aspekte zum Teil mitverantwortet. Das Unternehmen muß ja nicht nur Deckungsgleich geführt werden, sondern Profit für die Anteilseigner/Aktionäre etc. abwerfen.
Zurück zum downsizing und der Frage warum die Motoren... :?:
Wie schon einige Vorposter erkannt haben, ist es in der Hand des Kunden/Nutzers wie lange ein Produkt hält. Es gibt Fahrer von Autos, die benötigen alle 6-8.000 Kilometer neue Reifen, andere Fahrer können 30-40.000 Kilometer mit den Reifen fahren.
Es trifft auf jeden Fall die Art und Weise ein, wie damit umgegangen wird. Benzinverbrauch/Bremsen/Getriebe etc.
Natürlich passieren auch Fehler, die in der Verantwortung der Hersteller liegen, wie z.B. bei der Umstellung von Zahnriehmen auf Steuerkette. Es sollen sich hier Probleme eingestellt haben, die Motorschäden nach sich zogen... so die Presse. Man verwendete eine für die Anforderung nicht geeignete Ketten :pssst: ! Vermutlich hat der Kaufmann einen max. Preis für das Teil festgesetzt :pssst: ! So kann das Spiel unendlich fortgesetzt werden, Airbagprobleme bei weltweit Millionen von Fahrzeugen, Probleme mit abfallenden Zündschlüsseln während der Fahrt usw. :enraged:

Für mich als Fazit gilt: wie im richtigen Leben kann ich innerhalb eines Rahmens selbst entscheiden, bei einigen muß ich entscheiden lassen. :D

[size=50]Ich hoffe, das meine Selbsteinschätzung keinen auf den Senkel geht.[/size]

Gruß
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon olli.borgmann » 26.08.2015 10:51

Passt jetzt zwar nur indirekt zum Thema, ist aber hochinteressant: BMW Motoren – ein offener Brief eines Insiders
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon Jacky777 » 26.08.2015 13:16

Danke - höchst interessant und bestätigt meine bisherige Meinung, dass Chiptuning gefährlich ist (auch wenn ich keinen Diesel habe, ist es sicher bei den Benzinmotoren nicht anders.

Nun aber nochmal eines: der Verschleiß ist nicht unbedingt auf den Nutzer zurückzuführen. Klar, soll man Motoren warm fahren und nicht dem kalten Motor die Sporen geben. Aber bei anderen Bauteilen, berufen sich die Hersteller nun auch zu gerne auf "nutzerbedingt".

Ich habe auf meinen ersten Z3 214.000 km mit der ersten Kupplung gefahren, zuvor auf den E30 sogar 275.000. Nun der 3.0 hat eine hydraulische Kupplung, die wohl empfindlicher ist. Bevor sie "durch" war, habe ich bei 120.000 km Kupplung+Massenschwungrad erneuern lassen.

Der Mini wollte bei 35.000 km eine Kupplung + Massenschwungrad :?: Keine Kulanz mit der Ausrede "wenn Sie das nicht waren, dann halt der Vorbesitzer". Hinter vorgehaltener Hand hat mir eine Vertragswerkstatt verraten, dass die Kupplung für den JCW einfach unterdimensioniert ist (sprich mag für Cooper mit 115 PS ok sein, nicht aber für JCW mit 211 PS und Turboschub).
Nur nützt mir das ja wenig, wenn man's hinter vorgehaltener Hand sagt.
Habe dann im Mini-Forum mal gestöbert, und siehe da, solche gibt es mehrere. Einer hatte bei 100.000 rum die 3. Kupplung - na bravo.

Jedenfalls fahre ich seit 1990 BMW und bisher brauchte nur der 3.0 eine Kupplung und das war mir von anderen auch schon erzählt worden, und der E30 bei 275.000 km.

Cool war auch am 1.8er damals der Schaden, als sich das innere Rad der Wasserpumpe im Motorraum verteilt hatte - weil es aus Plastik ist. Ich höre noch den Freundlichen als er mir sagte: Wir hoffen alles rausbekommen zu haben, das ist wie ein Puzzle die Teile im Motorraum zu suchen... Jedenfalls hatte ich niemals zuvor gehört, dass dieses Rad der Wasserpumpe aus Plastik wäre :roll:

Es ist ja auch nahe liegend, der Markt wird enger - es gibt immer mehr Hersteller und viele davon mit Dumpingpreisen...um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss man wohl am Material sparen...das bestätigt ja auch der Bericht des Insiders.

Bin ich froh ein Auto aus den 90igern zu haben... denn was bei neueren Baujahren so los ist, weiß ich ja nun auch.

LG Jacky
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon Marc Z3 » 26.08.2015 14:34

Hallo,

der "Insider-Brief" ist gut geschrieben. Und wenngleich man es auch ohne ein Fachmann zu sein schon so vermutet bzw. es einem der gesunde Menschenverstand eingibt ist es gut es mal detaillierter zu lesen.

Wäre ja auch komisch wenn die Hersteller mit ihren Fachkräften jahrelang entwickeln, um dann von jemandem mit Notebook vorgeführt zu werden. Dass Chiptuning immer ein mehr oder weniger guter Kompromiss sein muss liegt doch irgendwie auf der Hand. Wer macht sowas - der halt aus welchem Grund auch immer den schwächeren Motor hat - sich keinen stärkeren leisten kann. Der greift zu solchen Mitteln. Manche sind dann noch recht leichtgläubig oder es ist ihnen einfach egal, ob es das Material negativ beeinflusst oder nicht, weil das Fahrzeug eh bald weiter kommt.

Die Rechnung kommt so oder so - die Frage ist, wem sie auf den Tisch gelegt wird....:-))

Gruß
Marc
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Re: Warum heute immer mehr Motoren kaputt gehen

Beitragvon Murdock » 26.08.2015 14:40

Hallo

Ich finde diesen Bericht sehr interessant. Für meine Begriffe spiegelt die Kernaussage eines ganz klar
wieder, die (meisten) Menschen wollen belogen werden. Ob es nun das Thema Auto ist oder Politik oder was
auch immer.

Man stelle sich mal vor es würde überall nur noch Wahrheit gesprochen, das will man doch gar nicht
wissen. Man möchte doch nur das hören was in die eigene kleine rosa Welt hinein passt, das unterstreicht
auch diese typische Vollkaskomentalität die mittlerweile in der Bevölkerung vorherrscht.


Gruß Dirk
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