Hallo,
jetzt möchte ich auch einmal mein unwesentliches Wissen hinsichtlich der reduzierten Zylinderzahlen der neuen Motoren kundtun, die nun bei fast allen Herstellern eingesetzt werden.
Die Industrie hat in den letzten Jahren sehr viel Geld in die Hand genommen um eben zeitgemäße und wirtschaftliche Motoren zu entwickeln. Insbesondere die guten BMW Motoren, hier sind die 6-Zylinder besonders herausragend in bezug auf Drehmoment und Leistung genannt, tritt im Laufe der Zeit eben das berühmte Altern ein, können nicht über mehr als zwanzig Jahre mit den sog. TÜ im Fahrzeug Verwendung finden. Dafür ist der sogenannte Fortschritt nicht aufzuhalten. Wenn es keinen entwicklerischen Fortschritt (siehe Carl Benz) geben würde, säßen wir heute noch auf Pferden und die Straßen wären ca. 1,80 hoch mit Pferdeschei

!! Gut, der CO² Anteil der Luft wäre geringer.
Wir müssen uns damit abfinden, das eben dieser Fortschritt, der unser Leben neben sehr vielen anderen Dingen verändert, auch solche profanen Dinge wie ein simpler Motor beinhaltet

.
Das Problem der Lebensdauer hat aber wie immer der Nutzer in der Hand. Wir (das heißt-wir Kunden) wollen eben z. B. bei kleineren Motoren, 3 statt 4-Zylinder mindestens die gleichen Leistungsbedingungen (Drehmoment/Drehmomentverlauf; mehr Leistung kW; geringerer Verbrauch, etc.) sowie auch noch die Laufruhe und die Haltbarkeit, ebenso geringere Kosten im Unterhalt!
Das sind natürlich alles Aufgaben an die Ingenieure, die heute schon für übermorgen denken und entwickeln. Das nebenbei auch die Ergebnisse der Forschung der verwendeten Materialien eine große Rolle mitspielt, sollte in Betracht gezogen werden.
Ja, und dann kommt der Kaufmann im Unternehmen, der die wirtschaftlichen Aspekte zum Teil mitverantwortet. Das Unternehmen muß ja nicht nur Deckungsgleich geführt werden, sondern Profit für die Anteilseigner/Aktionäre etc. abwerfen.
Zurück zum downsizing und der Frage warum die Motoren...
Wie schon einige Vorposter erkannt haben, ist es in der Hand des Kunden/Nutzers wie lange ein Produkt hält. Es gibt Fahrer von Autos, die benötigen alle 6-8.000 Kilometer neue Reifen, andere Fahrer können 30-40.000 Kilometer mit den Reifen fahren.
Es trifft auf jeden Fall die Art und Weise ein, wie damit umgegangen wird. Benzinverbrauch/Bremsen/Getriebe etc.
Natürlich passieren auch Fehler, die in der Verantwortung der Hersteller liegen, wie z.B. bei der Umstellung von Zahnriehmen auf Steuerkette. Es sollen sich hier Probleme eingestellt haben, die Motorschäden nach sich zogen... so die Presse. Man verwendete eine für die Anforderung nicht geeignete Ketten

! Vermutlich hat der Kaufmann einen max. Preis für das Teil festgesetzt

! So kann das Spiel unendlich fortgesetzt werden, Airbagprobleme bei weltweit Millionen von Fahrzeugen, Probleme mit abfallenden Zündschlüsseln während der Fahrt usw.
Für mich als Fazit gilt: wie im richtigen Leben kann ich innerhalb eines Rahmens selbst entscheiden, bei einigen muß ich entscheiden lassen.
[size=50]Ich hoffe, das meine Selbsteinschätzung keinen auf den Senkel geht.[/size]
Gruß
Norbert