louiisjeann hat geschrieben:Wie sieht es bei solch einer Software Optimierung denn mit der Motor-Haltbarkeit/Zuverlässigkeit aus? Mir gefällt der dbilas Umbau eigentlich gerade gut, weil man tatsächlich etwas optimiert und das Ganze auch zugelassen ist..
Ist der dbilas Umbau schlecht für den Motor oder warum ist die Softwareoption aus deiner Sicht besser? Abgesehen vom Geld
So mir nicht böse, aber du hast aktuell 2-3 Threads hier am laufen, um gefühlt hoffentlich eine Bestätigung für eine irgendwie geartete Leistungskur (dbilas oder Motorswap M44) für deinen M43 Zetti mit um die 300 tkm und in scheinbar mäßigem Zustand (Entrostungsarbeiten, etc.) zu bekommen.
Beantworte Dir bitte doch mal ehrlich folgende Fragen:
Zu beachten ist dabei definitiv folgender Hintergrund, die 4-Zylinder VFL Z3 gibt es, da in großer Stückzahl gebaut, gebraucht noch wie Sand am Meer.
Und noch nur mal so zur Einordnung. Mein individualisierter dbilas M43 mit BJ1997 hat 130 tkm runter (sehr gute Substanz, da reines Saisonfahrzeug, komplett rostfrei und konserviert) und dürfte mit viel Glück bei der demnächst anstehenden Kurzbewertung wahrscheinlich mal gerade so knapp über 5-stellig Wert sein.
1. Was hat dein Z3 aktuell für einen Zeitwert?
2. Wieviel Geld wirst du ausgeben müssen um deinen gewünschten Zustand inkl. Individualisierungen (dbilas oder Turboumbau oder M44 Swap oder….) zu erreichen?
3. Wie groß wird die Wertsteigerung beim Z3 1,8 VFL im Originalzustand und im individualisierten Zustand, sowie bei einem 2,8 VFL / M (als Referenz bzw. „Erdungsbasis“) vermutlich sein?
Das Ergebnis wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sein, dass diese Kosten für die Erhaltungsarbeiten plus angedachten Individualisierung den Zeitwert deutlich überschreiten und auch keine zukünftige Wertentwicklungen das in irgendeiner Form rechtfertigen würden.
Auch emotionale und private Gründe zählen, um es mal ganz hart auf den Punkt zu bringen, auf Basis der vorhandenen Substanz und Laufleistung einfach nicht mehr.
Außer vielleicht du bist mit 23 Jahren Multi-Millionär, der Z3 ist ein Familien-Erbstück und du lässt es dann einfach machen, weil du es (finanziell) kannst
Daher aus Kostengründen auch mein Vorschlag mit der Software, wenn du unbedingt noch Geld für eine Leistungssteigerung in deinem Z3 „versenken“ willst.
Zu bedenken ist hierbei, dass generell bei Leistungsteigerungen, um das eingebaute Potenzial nutzen zu können, dann auch Kraftstoff ab 98 Oktan aufwärts getankt werden sollte.
Die Software ist auf mind. 98 Oktan ausgelegt und fährt im wesentlichen mit „schärferer Zündung“ und einer moderaten Drehzahlanhebung, damit wird das Drehzahlband ab 5.000 1/min „entkorkt“ und der Motor „zieht bis in den Begrenzer“ etwas besser/freier durch (keine Wunder erwarten, aber man spürt es schon).
Solange der Wartungszustand des über 20 Jahre alten Motors passt, sollte eigentlich nichts gegen diese Optimierung sprechen, außer du fährst damit dann ständig nur noch oberhalb von 5.000 1/min, dann bitte die Finger von lassen
